Im Tal der Hundertjaehrigen: Vilcabamba

Vilcabamba - Insel der Langlebigkeit

Vilcabamba - Insel der Langlebigkeit

Am Dienstag (27.03.) habe ich mich zusammen mit Ricardo auf den Weg nach Vilcabamba gemacht. Vilcabamba ist ca. 40 km von Loja entfernt und die Menschen dort werden leicht 120 Jahre alt. Die Gegend ist wunderschoen – kein Wunder also, dass man da noch etwas laenger auf dieser Erde bleiben will!

Jens hatte sich am Morgen bereits auf den Weg nach Cuenca gemacht, um von dort aus weiter nach Macas, einer Stadt am Amazonasbecken zu fahren.

Nach der Ankunft in Vilcabamba haben wir uns im Hotel „Jardin Escondido“ einquartiert, einem sehr huebschen Hotel inmitten eines tollen Gartens. Nach einer kurzen Erkundung des Ortes (ziemlich schnell, denn das Oertchen ist nicht sehr gross) haben wir dann eine Reittour fuer den naechsten Tag gebucht.

Hotel Jardin Escondido

Hotel Jardin Escondido

Hotel Jardin Escondido (mit Swimmingpool)

Hotel Jardin Escondido (mit Swimmingpool)

Beim Mittagessen im Cafe Sambuca

Beim Mittagessen im Cafe Sambuca

Kirche von Vilcabamba

Kirche von Vilcabamba

Der Hauptplatz des 4.000-Seelendorfes

Der Hauptplatz des 4.000-Seelendorfes

Ein ruhiger Ort mitten in den Bergen

Ein ruhiger Ort mitten in den Bergen

Am naechsten Morgen um 9:30 Start der Reittour bei „Holger`s Horses“: Wir waren zu viert (Ricardo, Ernst aus Oesterreich, unser Guide Edgar und ich).

Hoch zu Ross

Hoch zu Ross

Unser Guide Edgar

Unser Guide Edgar

Ernst, Ricardo und ich (Bild von Ricardo)

Ernst, Ricardo und ich (Bild von Ricardo)

Wie lange habe ich nicht mehr auf einem Pferd gesessen? Meine Reitstunden muessen Jahre her sein… Ich hatte daher um ein ruhiges Pferd gebeten und war dann doch etwas nervoes, als man mir mein Pferd mit Namen „Tornado“ vorgestellt hat!

Aber Tornado war ganz brav, mal abgesehen davon, dass er wohl wieder in den Stall wollte und erstmal einen kleinen Umweg mit mir gelaufen ist…

Der Weg fuehrte uns auf ziemlich steilen Pfaden in die Berge. Ein paar Mal habe ich die Augen geschlossen und die Luft angehalten, als ich auf einem winzigen Pfad und neben mir der Abgrund zum Greifen nah war. Aber die Pferde waren extrem trittsicher und haben auch die steilsten Stellen mit grossen Steinen und Matsch sehr gut bewaeltigt.

Blick auf Vilcabamba

Blick auf Vilcabamba

Der Stier kam uns gluecklicherweise nicht zu nahe

Der Stier kam uns gluecklicherweise nicht zu nahe

Wir sind zu einem Wasserfall geritten und wollten da eigentlich kurz baden, aber das Wasser war so eisig, dass wir es dann gelassen haben.

Am Wasserfall

Am Wasserfall

Edgar und Ricardo beim steilen Abstieg

Edgar und Ricardo beim steilen Abstieg

braver Tornado... (Bild von Ricardo)

braver Tornado... (Bild von Ricardo)

Auf steilen Wegen in den Bergen

Auf steilen Wegen in den Bergen

Edgar mit Grasbuescheln - Futter fuer die Pferde

Edgar mit Grasbuescheln - Futter fuer die Pferde

Der Rueckweg war dann recht schnell – die Pferde wollten in ihren Stall zurueck! So sind wir dann spaeter auch mal Galopp geritten: jihaaaa!

Reiten mit einer Hand, aber immer schoen am Sattelknauf festhalten

Reiten mit einer Hand, aber immer schoen am Sattelknauf festhalten

Mein neuer Freund Tornado

Mein neuer Freund Tornado

Zum Abschied hat Tornado noch eine grosse Birne von mir bekommen, die er in einem Mordstempo aufgefuttert hat!

Dann war erstmal Duschen angesagt – der Matsch hatte auch bei uns seine Spuren hinterlassen. Danach ein leckeres Mittagessen und ein bisschen relaxen…

Am Abend waren wir noch in einer kleinen Bar mit einer Argentinierin, die Ricardo auf der Busfahrt kennengelernt hatte.

Bei einem Cerveza negra in der Bar

Bei einem Cerveza negra in der Bar

Am naechsten Morgen sind wir zur Rumi-Wilco Ecolodge gelaufen. Dort gibt es verschiedene Leerpfade und man kann auf unterschiedlichen Wegen die Gegend erkunden.

Eine etwas schraege Bruecke ueber den Fluss

Eine etwas schraege Bruecke ueber den Fluss

Wir sind dann einen ziemlich steilen Pfad hochgekraxelt – na ja, eigentlich war es mehr ein Klettern ueber steile Felsbrocken und im Matsch!

Aber von oben hatte man dann einen schoenen Blick auf Vilcabamba.

Blick auf Vilcabamba

Blick auf Vilcabamba

Fauna...

Fauna...

...und Flora

...und Flora

Und Kaffee waechst hier auch...

Und Kaffee waechst hier auch...

Im Wald

Im Wald

Am Nachmittag bin ich alleine spazieren gegangen, um mir die Gegend noch ein bisschen anzuschauen.

Abends wurde eine neue Bar eingeweiht – mit Livemusik! Wie man einen Caipiriña macht, wusste die Dame hinter der Bar aber leider noch nicht… Weil ihr das so furchtbar peinlich war, hat sie mir dann aber einen anderen Drink ausgegeben. 🙂

Am naechsten Tag sind Ricardo und ich dann zurueck nach Loja gefahren und von dort direkt weiter nach Cuenca (5 Stunden Busfahrt). Ricardo hatte sich entschieden, dass er noch Cuenca sehen will, bevor er wieder nach Lima zurueckfaehrt. Ich habe ihm davon abgeraten, da er dann von Cuenca nach Lima insgesamt 25 Stunden faehrt – ohne Wartezeiten gerechnet und das alles letztendlich nur fuer einen einzigen Tag in Cuenca! – aber er wollte unbedingt mit nach Cuenca kommen…

Die Fahrt nach Cuenca fuehrte uns wieder durch die Berge. Eine wunderschoene Landschaft!

Auf der Fahrt nach Cuenca

Auf der Fahrt nach Cuenca

In Cuenca haben wir uns ein tolles Abendessen gegoennt: Lende mit geroesteten Kartoffeln und dazu einen sueffigen Rotwein!

Abendessen im "La Esquina"

Abendessen im "La Esquina"

Am naechsten Tag (Samstag, 31.03.) haben wir uns dann die Stadt angesehen, unter anderem das Hutmuseum der Firma Barranco. Dort werden Panamahuete hergestellt – Huete bis zu 1.000 USD! In Cuenca sind die groessten und bekanntesten Exporteure ansaessig.

Herstellung des Panamahutes

Herstellung des Panamahutes

Zur Anpassung der Huete an den jeweiligen Kopf

Zur Anpassung der Huete an den jeweiligen Kopf

Huete in allen Formen und Groessen

Huete in allen Formen und Groessen

Ricardo bei der Anprobe eines Hutes

Ricardo bei der Anprobe eines Hutes

Natuerlich haben wir auch Huete gekauft!

Cool! Ricardo und ich mit unseren neuen Hueten

Cool! Ricardo und ich mit unseren neuen Hueten

Nach einem leckeren Mittagessen auf dem Markt (Chancho = Spanferkel) haben wir uns die Stadt angesehen und gegen 17 Uhr eine Citytour gemacht.

Kolonialbauten in Cuenca

Kolonialbauten in Cuenca

Cuenca

Cuenca

Cuenca

Cuenca

Die neue Kathedrale

Die neue Kathedrale

Cuenca

Cuenca

Cuenca

Cuenca

Altstadt - vom Fluss aus fotografiert

Altstadt - vom Fluss aus fotografiert

Blick auf Cuenca (vom Aussichtspunkt Mirador de Turi)

Blick auf Cuenca (vom Aussichtspunkt Mirador de Turi)

Leider hat es zwischendrin immer wieder stark geregnet.

Am spaeteren Abend (nach unserem Resteessen vom Vorabend) waren wir noch auf ein Bier in der „Wunderbar“.

Heute morgen um 6:30 musste Ricardo dann wieder nach Lima zurueck. Und ich habe mir erstmal ein gemuetliches Fruehstueck gegoennt und werde jetzt mal schauen, was ich noch so mache…

Leider ist das Wetter nicht so gut, aber die Stadt hat eine Menge Museen, so dass ich mich sicherlich nicht langweilen werde.

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4 Gedanken zu „Im Tal der Hundertjaehrigen: Vilcabamba

  1. Schööööööööön … in Cuenca war ich damals auch – und so einen Hut habe ich natürlich auch gekauft. Tolle Qualität, konnte man echt Jahrelang in einer Kiste gerollt aufbewahren.

    Viele Grüsse
    Gina

    • Na, dann hast Du aber ein sehr teures Modell ausgesucht, oder? Im Laden haben sie uns erzaehlt, dass man erst Huete ab ca. 150 USD rollen kann… Meiner war nicht ganz so teuer…

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