Strandtage in Huanchaco

Relaxen in Huanchaco – einfach schoen!

Nach meiner Ankunft am letzten Donnerstag habe ich abends im Hostal Sudamerica ein paar nette Leute kennengelernt und nach einem fantastischen Essen dann eine Runde Yenga gespielt.

Irgendwann gegen 23 Uhr fiel der Strom im ganzen Ort aus und das blieb so – die ganze Nacht! Netterweise hat mich JuanJosé, der Hostelbesitzer noch zu meinem Hotel gebracht, da es mir dann doch ein bisschen unheimlich war, im totalen Dunkel die 3 Blocks zurueck zu laufen. In Huanchaco ist es zwar nicht gefaehrlich, aber es gab wirklich keinerlei Licht, nur ab und zu wurde die Nacht durch die Scheinwerfer eines Autos etwas erhellt. Im Hotel war es auch voellig dunkel und der Besitzer hat mir dann mit einer Kerze den Weg zu meinem Zimmer geleuchtet…

Wacklig, wacklig... Erik aus Schweden beim Yenga

Wacklig, wacklig... Erik aus Schweden beim Yenga

Beim Yenga - da brannte das Licht noch...

Beim Yenga - da brannte das Licht noch...

Am naechsten Morgen dann mal wieder etwas Kultur: Mit einem kanadischen Paar, das ich im Hostal Sudamerica kennengelernt hatte, bin ich nach Chan Chan gefahren, einer riesigen religioesen Staette der Chimú-Kultur, nur ca. 6 km von Huanchaco entfernt. Puh, es war ganz schoen heiss, in dieser wuestenaehnlichen Gegend umher zu laufen! Die Anlage ist in mehrere Sektoren aufgeteilt, riesengross und noch laengst ist nicht alles ausgegraben.

Auf dem Weg nach Chan Chan

Auf dem Weg nach Chan Chan

Chan Chan

Chan Chan

Fischornamente in den Mauern

Fischornamente in den Mauern

Mauern in Chan Chan

Mauern in Chan Chan

Wasserversorgung in Chan Chan

Wasserversorgung in Chan Chan

Spaeter bin ich dann nach Trujillo gefahren, um mir ein wenig die Stadt anzuschauen. Trujillo hat einige sehr schoene koloniale Haeuser. Die drueckende Hitze war aber so unertraeglich, dass ich – nach einem kurzen Spaziergang durch die Fussgaengerzone – gegen 15 Uhr wieder nach Huanchaco zurueckgefahren bin.

Plaza de Armas in Trujillo

Plaza de Armas in Trujillo

Plaza de Armas mit Kathedrale

Plaza de Armas mit Kathedrale

Fussgaengerzone in Trujillo

Fussgaengerzone in Trujillo

Schoene Holzbalkone

Schoene Holzbalkone

Plazuela El recreo in Trujillo

Plazuela El recreo in Trujillo

Gebaeude in Trujillo

Gebaeude in Trujillo

In Huanchaco habe ich mich an den Strand gesetzt und spaeter den Sonnenuntergang angeschaut…

Sonnenuntergang in Huanchaco

Sonnenuntergang in Huanchaco

…und bin dann wieder zum Abendessen ins Hostal Sudamerica gegangen. Nach dem Abendessen war aber irgendwie nichts mehr los (obwohl ja eigentlich Freitag abend war) und ich bin recht bald in mein Hotel zurueckgekehrt, um noch ein bisschen zu lesen.

Der Samstag und Sonntag standen ganz im Zeichen der Entspannung: Am Samstag habe ich den ganzen Tag am Strand verbracht (und mir – trotz Schatten und Sonnencreme – wieder einen Sonnenbrand geholt!). Zwischendurch ein Schwaetzchen mit dem Sonnenschirmvermieter ueber die Eigenarten seiner Landsleute und dann kam ploetzlich Hans (eigenartiger Name fuer einen Peruaner) vorbei, der unbedingt ein bisschen Englisch mit mir sprechen wollte. Ich will ja eigentlich mein Spanisch weiter verbessern, aber na gut – dann halt mal ne Runde Englisch…

Gegen Abend wieder Abendessen im Hostal Sudamerica – die Atmosphaere und die Leute dort haben mir einfach sehr gut gefallen, so dass ich die ganzen 4 Abende in Huanchaco dort verbracht habe!

JuanJosé vor seinem Hostal

JuanJosé vor seinem Hostal

Am Sonntag habe ich dann erstmal ausgeschlafen und mir ein grosses Fruehstueck im MiLuna, einem kleinen Café mit Blick auf den Strand gegoennt. Den Strand habe ich mal links liegen lassen – es war sooo heiss und einen weiteren Sonnenbrand kann ich wirklich nicht gebrauchen.

Blick vom MiLuna auf den Strand

Blick vom MiLuna auf den Strand

Dann bin ich ein bisschen durch den Ort gelaufen und habe auf der Mole meinen spannenden Thriller („Kalte Asche“ von Simon Beckett) gelesen. So kann man den Tag super rumbringen! 😉

Auf der Mole von Huanchaco

Auf der Mole von Huanchaco

Angenehmer Wind auf der Mole von Huanchaco

Angenehmer Wind auf der Mole von Huanchaco

Haeusermalerei in Huanchaco

Haeusermalerei in Huanchaco

Hostal Sudamerica

Hostal Sudamerica

Gegen 22 Uhr hiess es dann Abschiednehmen von Huanchaco: Mit dem Taxi bin ich nach Trujillo zum Busterminal von Línea gefahren, um von dort aus um 23 Uhr den Bus nach Piura zu nehmen.

Der letzte Abend in Huanchaco

Der letzte Abend in Huanchaco

Montag morgen um 5 Uhr in Piura: Etwas uebernaechtigt (im Bus war es sehr stickig, weil nachts die Klimaanlage ausgeschaltet wurde) bin ich mit Jens aus Frankfurt, den ich bei der Ankunft in Piura kennengelernt hatte, zum Busterminal von Transporte Loja gelaufen. Leider gibt es meist kein zentrales Busterminal, sondern jedes Busunternehmen hat ein eigenes Terminal, so dass man dann halt ggf. die Terminals wechseln muss.

Nach dem Fruehstueck auf dem Markt mit ganz viel frisch gepresstem Fruchtsaft, ungeniessbarem Kaffee und Wachteleiern sind wir dann um 9:30 Richtung Loja in Ecuador gefahren. Uff, nochmal ca. 8 Stunden Busfahren! Im Busterminal habe ich dann auch Ricardo getroffen, den Arbeitskollegen von Jochen. Er hat gerade Urlaub und wollte auch unbedingt Richtung Ecuador! Na, so ein Zufall… 🙂

Morgens auf dem Markt in Piura

Morgens auf dem Markt in Piura

An der Grenze zu Ecuador

An der Grenze zu Ecuador

Ganz viel Gruen - auf dem Weg nach Loja

Ganz viel Gruen - auf dem Weg nach Loja

Auf dem Weg nach Loja

Auf dem Weg nach Loja

Gegen 18 Uhr sind wir schliesslich in Loja angekommen. Hier ist es nicht mehr ganz so heiss – Loja liegt auf ca. 2.000 Metern! Nach einer erfrischenden Dusche sind wir zu dritt (Ricardo, Jens und ich) essen gegangen. Ein sehr gutes Restaurant – wir hatten Lende in Pfeffersauce und Huehnerlasagne – sehr gut!

Tja, danach wollten wir eigentlich noch ein Bier trinken gehen, aber montags scheinen in Loja die Buergersteige hochgeklappt zu werden. Irgendwie hatte keine Bar offen! Also sind wir gegen 22:30 zurueck ins Hotel gegangen. Aber das war auch ganz o.k.: Nach soviel Busfahren (eine Nacht und ein ganzer Tag) tut etwas Ruhe mal ganz gut!

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6 Gedanken zu „Strandtage in Huanchaco

  1. Hi Sandra, viel Spass auch weiterhin, jetzt in Ecuador! Mir hat’s da sehr gut gefallen… Und falls Du planst, in den Dschungel zu fahren: In Tena bei Amarongachi Tours die Hütten Shangri-La. Für mich einer der schönsten Plätze der Welt 🙂

    • Hallo Werner, tja, das werde ich wohl nicht mehr schaffen… Morgen gehts weiter nach Guayaquil und am Mittwoch dann von dort aus auf die Galapagosinseln. Und dann auch schon bald wieder zurueck nach Frankfurt! Aber danke fuer den Tipp – fuers naechste Mal dann! 🙂

  2. Hallo Sandra,
    vielen Dank dafür, dass wir uns morgens am Busbahnhof getroffen hatten. Dadurch ist die Fahrt nach Loja und auch der Abend für mich sehr kurzweilig gewesen. Es ist immer schön, jemanden zu treffen ein oder ein paar mehr Tage zusammen zu reisen und dann trennen sich halt auch wieder die Wege. Wenn du nächstes Jahr mal in der Umgebung von Frankfurt bist, dann melde dich einfach mal! Meine Blogadresse kennst du ja. Hoffe du hattest schöne Tage in Vilcabamba.
    Grüße Jens 🙂

    • Hallo Jens,
      ich fand es auch prima, dass wir uns getroffen haben! Ich hoffe, Du hast/ hattest eine schoene Zeit in Macas. Fuer Deine weitere Reise (die ist ja noch richtig, richtig lang, Du Gluecklicher) wuensche ich Dir alles Gute! Jetzt hab ich ja auch mal ein Gesicht zu Deinem Blog (den ich ja vor meiner Abreise schon verfolgt hatte). Vielen Dank auch fuer die Tipps und das Verlinken meiner Blogadresse.
      Auf ein Wiedersehen in Frankfurt! Liebe Gruesse, Sandra

  3. Endlich Ecuador! Du solltest auf jeden Fall mal ein Almuerzo in einem der vielen Restaurants in denen die Einheimischen essen probieren! Hat damals 1 Mark (umgerechnet) gekostet und war jedes Mal super lecker … besonders die Platanos.

    Und die Ecuadorianer sprechen sehr gut verständliches Spanisch … sehr erhohlsam.

    Viele Grüsse
    Gina

    • Klar, mache ich! Ich war ja gestern schon auf dem Markt und hab`Spanferkel gegessen. Sehr lecker!
      Das stimmt, die Ecuadorianer kann ich wesentlich besser verstehen als die Argentinier und die Chilenen.
      Liebe Gruesse nach Zuerich

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