Im Reich der Inka: Machu Picchu

Ein weiteres Highlight meiner Reise liegt nun hinter mir: Machu Picchu!

Die wohl beruehmteste Inka-Ruine der Welt ist wirklich sehr eindruecklich – hier gleich mal das typische Postkartenfoto (nicht ganz – ich bin ja auch noch mit drauf): 😉

Machu Picchu im Morgennebel

Machu Picchu im Morgennebel

Am Sonntag (11.03.2012) nach dem Fruehstueck (mit den Argentiniern) habe ich nicht viel gemacht: Das Wetter war leider sehr regnerisch und – ich wollte ja auch wieder meinen Blog schreiben! 5 1/2 Stunden habe ich im Internetcafe gesessen (Ja, es dauert schon ´ne ganze Weile bis so ein Eintrag mit Bildern fertig ist…)

Gaesschen im Viertel San Blas

Gaesschen im Viertel San Blas

Kathedrale in Cuzco

Kathedrale in Cuzco

Cuzco in der Abenddaemmerung

Cuzco in der Abenddaemmerung

Abends sind wir dann – die 3 Argentinier und ich – zusammen essen gegangen. Spaeter war ich noch kurz alleine in einer Bar – der Pisco Sour dort war allerdings leider nur bedingt geniessbar!

Am Montag, nach einem tollen Fruehstueck in Jack`s Cafe dann Tourenshopping – uff, es ist ganz schoen teuer, Machu Picchu zu sehen… In der Preisspanne ab USD 175 (bis USD 290 – fuer einen 2-Tages-Trip!!!) ist alles zu haben.

Lecker.... Pfannkuchen mit Fruechten, Latte und Bananenshake

Lecker.... Pfannkuchen mit Fruechten, Latte und Bananenshake

Klar, irgendwie haette ich das auch alles irgendwie alleine organisieren koennen, aber das ist ne Menge Organisation (Bus, Zug, Uebernachtung, Tickets usw.)
Und da ich ja alleine unterwegs bin, hatte ich mich schon entschlossen, nicht auf eigene Faust nach Bussen, Taxis, Wanderrouten usw. zu suchen, um dann irgendwie nach Aguas Calientes (das ist der Ort unterhalb der Ruine) zu kommen. Alles in allem waeren es wohl trotzdem mindestens USD 140 gewesen…

Nachdem ich dann schliesslich eine Tour (ab Dienstag) gebucht hatte, habe ich mir das Museo de Arte Popular mit einigen sehr originellen Stuecken angesehen: Masken, Szenen aus dem Alltagsleben und eine Krippe aus Besteck! Auch die Skulptur „Der schlafende Krieger“ hat mir gut gefallen.

Masken im Museo de Arte Popular

Masken im Museo de Arte Popular

Aua, aua... das tut weh!

Aua, aua... das tut weh!

Krippe aus Besteck

Krippe aus Besteck

Der schlafende Krieger

Der schlafende Krieger

Danach war das Monument des Pachacuteq dran: Dieser Inka hat Cuzco gegruendet – er hat die Stadt in Form eines Puma (ein wichtiges Tier in der Mythologie der Inka) angelegt.

Monument des Pachacuteq

Monument des Pachacuteq

Ausblick auf Cuzco vom Monument aus

Ausblick auf Cuzco vom Monument aus

Am Abend war ich im Centro Qosqo (auf Quechua) de Arte Nativo, in dem einige Taenze der Region gezeigt wurden. Dort gibt es auch ein winziges Museum mit den Trachten Perus.

Peruanische Trachten

Peruanische Trachten

... und volkstuemliche Taenze

... und volkstuemliche Taenze

Volkstuemliche Taenze in farbenfrohen Trachten

Volkstuemliche Taenze in farbenfrohen Trachten

Am Dienstag morgen dann Start der Tour: Zuerst ins Heilige Tal nach Pisaq, das unter anderem fuer seinen Markt bekannt ist (ich hab aber mal – ausnahmsweise – nichts gekauft…) 🙂

Dann Besuch der Inkaruine in Pisaq mit vielen landwirtschaftlichen Terrassen: Von Terrasse zu Terrasse herrschen andere Mikroklimate, so dass die unterschiedlichsten Arten an Kartoffeln, Getreide usw. kultiviert werden koennen. Ausserdem ist dort der groesste Friedhof der Inka gewesen: Man hat ca. 3.000 Graeber in einer Felswand gefunden.

landwirtschaftliche Terrassen bei Pisaq

landwirtschaftliche Terrassen bei Pisaq

Grabhoehlen bei Pisaq

Grabhoehlen bei Pisaq

Weiter gings nach Urubamba zum Mittagessen und dann nach Ollantaytambo (ein fast unaussprechlicher Name…) zu einer weiteren Inkaruine. Diese – so vermutet man – wurde vor allem fuer religioese Zwecke errichtet.

Der Tempelberg von Ollantaytambo

Der Tempelberg von Ollantaytambo

Blick auf den gegenueberliegenden Berg Pinkuylluna

Blick auf den gegenueberliegenden Berg Pinkuylluna

Blick von der Ruine auf Ollantaytambo

Blick von der Ruine auf Ollantaytambo

Nach der Fuehrung hatte ich 4 Stunden Zeit, weil mein Zugticket nach Aguas Calientes erst fuer den Zug um 21 Uhr ausgestellt war. Also habe ich mir Ollantaytambo ein bisschen angesehen – ein huebsches, aber auch sehr touristisches Oertchen.
Nach der Ankunft in Aguas Calientes um 23 Uhr habe ich noch kurz mit Diego aus Buenos Aires gesprochen, den ich auf der Tour ins Heilige Tag kennengelernt hatte und der schon um 16 Uhr nach Aguas Calientes fahren konnte. Wir haben dann beschlossen, NICHT am naechsten Morgen von Aguas Calientes nach Machu Picchu zu laufen (wir wollten naemlich eigentlich um 4:00 morgens zur Ruine hochlaufen, um den Sonnenaufgang zu erleben).

Am naechsten Morgen habe ich meinen Wecker nicht gehoert – Mist, aber ich habe es dann doch noch geschafft, 10 Minuten spaeter, naemlich um kurz vor 6:00, mich mit Diego zu treffen, um einen der ersten Busse nach Machu Picchu zu nehmen.

Und so sah Machu Picchu morgens um 7:00 aus – vor den Touristenmassen:

Diego und ich vor Machu Picchu (im Hintergrund der Berg Huayna Picchu)

Diego und ich vor Machu Picchu (im Hintergrund der Berg Huayna Picchu)

Dann hatten wir eine 2 1/2 stuendige Fuehrung durch die Anlage:

Die Huette des Verwalters mit dem Grabfelsen (und ganz vielen Touristen...)

Die Huette des Verwalters mit dem Grabfelsen (und ganz vielen Touristen...)

Blick auf den Sonnentempel

Blick auf den Sonnentempel

Das Viertel der Handwerker

Das Viertel der Handwerker

Exakte Anordnung der Steine

Exakte Anordnung der Steine

Um 11 Uhr dann der Aufstieg zum Huayna Picchu – pro Tag werden nur 400 Tickets verkauft, um den Berg hinter Machu Picchu (der ist verflixt steil!) zu erklimmen. An Stahlseilen gehts ca. 1 Stunde steil bergauf – Nichts fuer Leute mit Hoehenangst!

Blick auf Machu Picchu (beim Aufstieg auf den Huayna Picchu)

Blick auf Machu Picchu (beim Aufstieg auf den Huayna Picchu)

Geschafft!

Geschafft!

Sehr steile Terrassen und Treppen

Sehr steile Terrassen und Treppen

Blick ueber einige Terrassen nach unten auf den Urubamba-Fluss

Blick ueber einige Terrassen nach unten auf den Urubamba-Fluss

Gegen 14:00 sind Diego und ich zurueck nach Aguas Calientes gefahren – wir hatten ziemlichen Hunger, da wir zum Fruehstueck nicht viel gegessen hatten. Nach dem Essen sind wir noch ein bisschen auf dem Markt gewesen, da Diego fuer seine Verwandten und Freunde einige Souvenirs kaufen wollte. Gegen 18:00 ist er nach Ollantaytambo zurueckgefahren und ich musste noch auf meinen Zug um 21:30 warten. 😦

Mein Traummann in Aguas Calientes ;-)

Mein Traummann in Aguas Calientes 😉

Von Ollantaytambo gings danm mit einem Kleinbus (der mit Gepaeck und einer zusaetzlichen Person ein bisschen ueberladen war) nach Cuzco zurueck. Ich war ziemlich froh, als wir um 1:30 ankamen und ich in der Pension, in der ich mein grosses Gepaeck gelassen hatte, endlich schlafen konnte!

Am Donnerstag (15.03.2012) bin ich mit Ulrike (die ich 2 Tage vorher bei der Tanzveranstaltung kennengelernt hatte) nach Chinchero gefahren – um noch eine Inkaruine anschauen! Die Kirche in Chincheros ist wunderschoen mit vielen Wand- und Deckenmalereien. Fotos waren allerdings nur von aussen erlaubt.
Leider hat es ziemlich geregnet, so dass wir auf eine groessere Besichtigung der Inkaruine verzichtet haben und gegen 13:00 in ein Restaurant zum Mittagessen gefluechtet sind.

Kirche von Chincheros

Kirche von Chincheros

Anlage von Chincheros - perfekte Gestaltung der Terrassen

Anlage von Chincheros - perfekte Gestaltung der Terrassen

Nach der Rueckkehr nach Cuzco waren wir noch im Inkamuseum – interessante Fundstuecke aus der Inka- und Pre-Inka-Zeit wie z.B. Keramik. Textilien, Mumien und viele andere Dinge (leider auch keine Fotos innen erlaubt) sind dort ausgestellt.

Traummann Nr. 2 ;-) ... vor dem Inkamuseum in Cuzco

Traummann Nr. 2 😉 ... vor dem Inkamuseum in Cuzco

So sieht man uebrigens aus, wenn alle Sachen in der Reinigung sind…

Brunnen im Patio des Inkamuseums

Brunnen im Patio des Inkamuseums

Abends waren wir in einer Bar, um gemuetlich ein bisschen zu quatschen und noch einen Pisco Sour zu trinken (Ulrike hatte naemlich noch keinen probiert…)

Am Freitag – meinem letzten Tag in Cuzco – habe ich mir noch die 4 Ruinen rund um Cuzco angesehen, angefangen mit Tambomachay. Dorthin bin ich gegen 10:00 mit einem Kleinbus gefahren.

Tambomachay - Staette der Erholung - ein Platz, an dem das Wasser verehrt wurde

Tambomachay - Staette der Erholung - ein Platz, an dem das Wasser verehrt wurde

Von dort bin ich nach Puka Pukara, einer militaerischen Festungsanlage, gelaufen – gerade um die Ecke! Zufaellig war dort ein Anthropologe, der mir einiges zu Mythologie der Inka erzaehlt hat.

Puka Pukara

Puka Pukara

Steine mit Aussagekraft - wer erkennt den Kolibri?

Steine mit Aussagekraft - wer erkennt den Kolibri?

Weiter gings nach Q´enqo – ein Spaziergang durch die bezaubernde Landschaft von ca. 1 Stunde.

Q´enqo

Q´enqo

Und zum Schluss: Saqsayhuamán – Eselsbruecke: „Sexy woman“ (kann man sich ja auch viel besser merken…) 😉

Diese Festung ist wirklich riesig – sie stellt den Kopf des Pumas dar, den der Stadtgruender Pachacuteq bei der Gruendung von Cuzco im Sinn hatte (auf dem Bild ist nur ein kleiner Teil der Anlage zu sehen).

Sacsayhuamán

Sacsayhuamán

Von dort hat man einen tollen Blick auf Cuzco und den Plaza de Armas.

Cuzco mit Plaza de Armas

Cuzco mit Plaza de Armas

Dann bin ich gegen 16:00 in die Stadt zurueckgelaufen, von Saqsayhuamán aus ein Katzensprung. Eigentlich wollte ich mir noch das Schokoladenmuseum ansehen, aber das hatte leider schon geschlossen. Immerhin – ich konnte mich noch mit ein bisschen Schoki eindecken, bevor ich mich auf den Weg ins Internetcafe gemacht habe (in dem ich jetzt immer noch sitze…)

So, nach soviel Ruinen und Steinen (von denen hab ich jetzt – glaub ich – erstmal genug gesehen…) gehts morgen mit dem Flieger nach Lima.
Dort werde ich Jochen, einen Freund, den ich noch aus Mainz kenne, besuchen. Und es wird hoffentlich auch etwas waermer sein – die Naechte hier in Cuzco sind auch jetzt, im Sommer, ganz schoen kalt!

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13 Gedanken zu „Im Reich der Inka: Machu Picchu

  1. Hola Sandrita
    Me gustan tus „Traummänner“ 🙂 Unglaublich, wie viel Du siehst und erlebst auf Deiner Reise! Und die langen Stunden im Internetcafé lohnen sich alle Mal als Erinnerung für Dich und alle Blogleser. Die Zeit vergeht so schnell: Nur noch ein paar Wochen und Du kommst zurück nach good old Europe!
    Que te diviertas y hasta luego
    Katja

    • Hola Katja,
      Aye – te gustan? Quizas voy a encontrar el hombre de mis sueños en Ecuador… Un hombre de carne y hueso… 😉
      Ja, es ist tatsaechlich eine tolle Erinnerung und es macht auch Spass zu schreiben…
      Nos vemos en Zuerich – que te vayas bien!

    • 😀 Danke schoen! Liebe Gruesse zurueck aus dem sonnigen und warmen (28 Grad Celsius oder mehr…) Huanchaco!

  2. Hallo Sandra,
    ich bin immer wieder erstaunt, wie verbreitet Internetcafes sind.
    Sind sehr beeindruckende Fotos, wow! Machu Picchu muss ja beeindruckend sein. Aber ich kann es mir mit meiner nicht vorhandenen Schwindelfreiheit dann wohl doch besser sparen. 😉
    Hier scheint die Sonne und auf unserer Loggia sinds gerade 24 Grad! Und es soll bis Sonntag noch wärmer werden. Ein kleiner Ausgleich für uns Daheimgebliebene.
    Dir weiterhin solch schöne Erlebnisse, Eindrücke und nette Konakte.
    Liebe Grüße
    Ines

    • Hallo Ines, ja, hier gibts an jeder Ecke eins! Nur leider ist die Qualitaet manchmal ganz schoen bescheiden…. Lieben Dank fuer Deine Wuensche – bis bald in Mainz

  3. Hallo Sandra,
    ja, ich beobachte jetzt auch regelmaessig deinen Blog 🙂 !
    Sehr schoen deine Fotos, das laesst bei mir alte Erinnerungen aufkommen. Hoffe mal du bist gut nach Lima gekommen. Schau dir dort abends unbedingt mal den Parque de la Reserva mit seinen Springbrunnen an, der ist super schoen…..und wenn du auf anticuchos stehst gibt es echt gute dort um die Ecke. Aber du hast ja nen super Fremdenfuehrer in Lima, gruess Jochen schoen von mir.
    Ich schlag mich hier grad mit so tollen Sachen wie einer Grippe (ich), Salmonellen (Maya)und Kinderkrippenplatzsuche fuer Maya in D rum (ich kann dir nicht sagen was schlimmer ist, Plaetze gibts grad ab Ende 2013….na ja bis dahin ist wenigstens die Grippe rum ;-)). Hab noch nen schoenen Urlaub! Uebrigens, wenn alles klappt komm ich vielleicht Anfang Mai 2 Wochen nach D, bist du da schon zurueck?
    LG
    Sarah

    • Hi Sarah, den Park mit den beleuchteten Wasserspielen hab ich leider nicht mehr geschafft! 😦
      Das naechste Mal dann… Die Zeit in Lima war sehr schoen – und zum Glueck ohne Magenkrankheiten.
      Au weia, das hoert sich ja nicht gut an bei Euch beiden… GUTE BESSERUNG!
      Ich hoffe, das Ihr bald wieder fit seid! Und Du bald einen Krippenplatz in Deutschland findest!
      Im Mai bin ich wieder zurueck – Ende April schon!
      LG, Sandra

      P.S. Ich schreib Dir nochmal ne mail privat 🙂

  4. Hallo Sandra
    Ohhhh, wenn ich das lese…Peru….grosse Sehnsucht überkommt mich da…und die Bilder…achja…träum…
    Deine Berichte lese ich so gern…im Ohr höre ich dich, wie du das erzählen würdest…genau so.
    Mensch du, die Zeit rast, ich glaube nicht nur für uns sondern auch für dich…aber was du in dieser Zeit erlebt hast ist fantastisch…
    Hier hat der Frühling Einzug gehalten. Momentan werden wir von Sonne und so um die 17-19 Grad regelrecht verwöhnt.
    Ich wünsche dir weiterhin tolle Erlebnisse, Bekanntschaften, Traummänner 😉
    Lieben Gruss
    Martina

    • Hallo Martina,
      waehrend ich Deinen Kommentar lese, muss ich laecheln! Freut mich sehr, dass Dir mein Blog gefaellt. Ja, leider rast die Zeit so wahnsinnig schnell dahin und mir bleibt nicht mehr viel – knapp 4 Wochen und es geht zurueck…
      Danke fuer die Wuensche – Traummaenner… hmmm… kompliziert, kompliziert… 😉
      Liebe Gruesse zurueck

  5. Hallo an alle Perukenner,
    wir wollen Ende März nach Cuzco und Macchu Picchu und haben ein paar Bedenken, weil da ja noch Regenzeit ist. Kann es passieren, dass Macchu Picchu dann so wolkenverhangen ist, dass man kaum Fernsicht hat ?
    Schön wäre es auch, wenn Ihr mir von Euren Erfahrungen mit der Höhe berichten könntet und ob Ihr was zur Vorbeugung der Höhenkrankheit (Coca-Tee, Medikamente o.ä.) gemacht habt.
    Danke schon mal an alle, Anja

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